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	<title>Tierarzt Andreas Bücken aus Baesweiler &#187; Aktuelles</title>
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		<title>BARFEN &#8211; eine artgerechte Ernährung ?</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 08:42:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Barfen – eine ausgewogene und artgerechte Ernährung
Immer mehr Hundebesitzer machen sich um die Ernährung ihrer Tiere Gedanken, da sie ihr Liebling vor allem artgerecht aber auch bedarfsgerecht ernähren wollen. Zu diesem Zweck wurde das Ernährungskonzept „BARF“ entwickelt.
Dabei handelt es sich um eine speziell auf fleischfressende Haustiere ausgelegte Ernährung, die letztendlich auf den Fressgewohnheiten der Wölfe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="text-decoration: underline;">Barfen – eine ausgewogene und artgerechte Ernährung</span></p>
<p>Immer mehr Hundebesitzer machen sich um die Ernährung ihrer Tiere Gedanken, da sie ihr Liebling vor allem artgerecht aber auch bedarfsgerecht ernähren wollen. Zu diesem Zweck wurde das Ernährungskonzept „BARF“ entwickelt.<span id="more-334"></span></p>
<p>Dabei handelt es sich um eine speziell auf fleischfressende Haustiere ausgelegte Ernährung, die letztendlich auf den Fressgewohnheiten der Wölfe beruht.</p>
<p>„BARF“ ist die Abkürzung für „Bone and raw food“, was soviel bedeutet wie „Knochen und rohes Futter“. Doch gehen mit dieser Ernährung auch einige Vorurteile einher, sodass z.B. Hunde dadurch aggressiv und wild würden oder sogar der Jagdtrieb gesteigert würde. Genauso hartnäckig hält sich die Vorstellung, dass anatomische und physiologische Unterschiede zwischen Wolf und Hund dazu führen, dass Hunde rohes Fleisch nicht verwerten könnten. Fakt ist jedoch, dass sich die Anatomie und Physiologie zwischen Wolf und Hund, ob Chihuahua oder deutscher Schäferhund, nicht unterscheiden und somit jeder Hund mit rohem Fleisch gefüttert werden kann.</p>
<p>Das Grundprinzip:</p>
<p>„BARFEN“ heißt aber nun nicht, dass der Hund ausschließlich mit rohem Fleisch gefüttert wird. Denn genauso wie der Wolf in der Natur seine Beute mit „Haut und Haar“ verspeist ist es wichtig, den Bedarf des Hundes an essentliellen Nährstoffen, wie Proteinen, Fetten, Spurenelemente aber auch Ballaststoffe zu decken. Durch Zugabe von Gemüse, Kräutern, Nüssen und auch Obst wird in Verbindung mit rohem Fleisch ein Beutetier nachgeahmt. Auf Getreide sollte jedoch verzichtet werden, da diese für den Hund schwer verdaulich sind und somit zu Magen-Darm-Problemen führen können.</p>
<p>Eine Faustregel besagt, dass eine wöchentliche Ration des Hundes bestehen soll aus 70-80 % Fleisch, Innereien, Knochenteile und 20-30% Obst und Gemüse. Hinzu kommt noch ein Anteil an (Wild-) Kräutern, die bei verschiedenen Alterserscheinungen eine unterstützende Wirkung zeigen. So sagt man ihnen eine schmerzlindernde Wirkung bei Arthrose nach.</p>
<p>Gegenüberstellung der Vor –und Nachteile der BARF-Ernährung:</p>
<p>Nachteile der kommerziellen Nahrung, egal ob Feucht –oder Trockenfutter, sind ohne Zweifel die  Konservierungsstoffe, die Farb –und Geschmackstoffen und die teilweise unzureichende Ettiketierung auf den Verpackungen. Demgegenüber steht natürlich der geringe Aufwand bei der Fütterung.</p>
<p>Ein Nachteil des BARFEN hingegen liegt in einer möglicherweise erhöhten Übertragungsrate von Krankheitserregern. Hierzu gehören Salmonellen, E.coli-Bakterien, Toxoplasmen oder auch Würmer. Eine Studie mit Hunden zeigte, dass 80% des rohen Fleisches Salmonellen enthielten. Keine dieser Hunde erkrankte aber an Salmonellen. Es fanden sich aber in 30% der Kotproben Salmonellen, die wiederum für Kinder, Schwangere oder immunsuprimierte Menschen ein Infektionsrisiko darstellen können. Ein weiterer Nachteil der BARF-Fütterung ist ein erhöhtes Verletzungsrisiko  der Tiere durch die Knochenfütterung und die Gefahr des harten Knochenkotes.</p>
<p>Über dies kann BARFEN bei einseitiger Ernährung auch zu Fütterungsfehler führen. Daher ist darauf zu achten, dass die Rationen ausreichend Nährstoffe und Vitamine enthalten.  Vor allem Kalzium, Kupfer, Zink, Vit A /D, Fette und Ballaststoffe müssen ausreichend ergänzt werden.</p>
<p>Die Vorteile des BARFENs liegen aber in der Verbesserung des Immun-systems. Der Hund insgesamt wirkt stärker, da die Muskulatur aber auch die Gelenke, Bänder und Sehnen intensiver versorgt werden.</p>
<p>Ist der Hund vor der Umstellung auf BARF erkrankt, so kann die Ernährungsumstellung individuell und gezielt auf die Erkrankung ausgerichtet werden und somit das Allgemeinbefinden des Hundes verbessert werden.</p>
<p>Der BARF-Fütterung sagt man eine Entgiftungsfunktion des Körpers nach. Auch in der Futtermittelallergiebehandlung kann das BARFEN sehr sinnvoll sein, weil der Besitzer die einzelnen Bestandteile genau kennt und auf diese Weise eine individuelle Bedarfsfütterung durchführen kann.</p>
<p>All diese Vorteile beruhen oft auf Erfahrungswerte und sind häufig nicht direkt übertragbar. Richtig angewendet ( und das ist das Entscheidende !!! ) verhilft die Rohfütterung aber dem Hund zu einem gesünderen und artgerechteren Leben.</p>
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		<title>Infektionskrankheiten beim Kaninchen: Myxomatose, RHD, Kaninchenschnupfen</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Sep 2010 12:59:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor allem bei den Kindern erfreut sich die Kaninchenhaltung in den letzten Jahren zunehmender Beliebtheit. Gleichzeitig steigt damit die Gefahr infektiöser Kaninchenkrankheiten – auch in Privatbeständen.
Im Folgenden werden die Infektionen näher beleuchtet und Informationen zur Prävention gegeben.
Die Chinaseuche (RHD):
Sie wurde erstmals in den neunziger Jahren in China beschrieben. Der Name RHD (Rabbit Hämmorrhagic Disease) beschreibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor allem bei den Kindern erfreut sich die Kaninchenhaltung in den letzten Jahren zunehmender Beliebtheit. Gleichzeitig steigt damit die Gefahr infektiöser Kaninchenkrankheiten – auch in Privatbeständen.</p>
<p>Im Folgenden werden die Infektionen näher beleuchtet und Informationen zur Prävention gegeben.<span id="more-312"></span><strong></strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Die Chinaseuche (RHD):</span></strong></p>
<p>Sie wurde erstmals in den neunziger Jahren in China beschrieben. Der Name RHD (Rabbit Hämmorrhagic Disease) beschreibt die klinischen Symptome. Es kommt zu diffusen Einblutungen in Körperhöhlen. Bei dem Erreger handelt es sich um einen Virus der Calicigruppe, dass sowohl direkt (von Kaninchen zu Kaninchen) als auch indirekt (über Kleidungsstücke, Hände, Futter, Einstreu, Insekten…) übertragen werden kann. Nach neueren Untersuchungen spielen vor allem Insekten (Mücken, Flöhe) als Überträger eine wichtige Rolle. Das Virus bleibt über einen langen Zeitraum in der Umwelt ansteckungsfähig.</p>
<p>Durch die Infektion kommt es zu akuten Entzündungen der Gefäße, sodass Blut aus den Gefäßen in Körperhöhlen austritt. Meist sterben die Tiere in sehr kurzer Zeit. Nur sehr widerstandsfähige Tiere haben eine geringe Überlebenschance. Eine Therapie ist nicht bekannt.</p>
<p>Prophylaktisch ist auf jeden Fall eine Impfung zu empfehlen.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Die Myxomatose:</span></strong></p>
<p>Eine in Deutschland weit verbreitete Seuche. Besonders in den Sommermonaten treten gehäuft Krankheitsfälle auf, wobei Feuchtigkeit und hohe Wildkatzenbestände die Ausbreitung begünstigen. Stechmücken übertragen diesen Virus (Pockengruppe) von Wildkaninchen (natürliches Reservoir) auf unsere Hauskaninchen. Innerhalb der Hauskaninchen erfolgt dann die Übertragung über den Kaninchenfloh!</p>
<p>Erste Symptome sind geschwollene Augenlider und Tränenfluss. Teigige Schwellungen sind vor allem an Ohren, Mund, Nase und Gliedmaßenenden zu erkennen. Eine Therapie gibt es auch hier nicht. Die Impfung ist neben dem Anbringen von Fliegengitter  die beste Möglichkeit der Prophylaxe.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Kaninchenschnupfen:</span></strong></p>
<p>Diese Krankheit ist unter den Hauskaninchen weit verbreitet.  Erreger hier sind Bakterien  (v.a. Pasteurella multocida). Eine wichtige Rolle spielen auch Umweltfaktoren wie schlechte Belüftung, Stress und staubiges Heu. Die klinischen Symptome sind vor allem schnorchelnde Atemgeräusche und trockenes Niesen.</p>
<p>Da es sich hierbei aber um eine bakterielle Infektionskrankheit handelt, können Antibiotika mitunter helfen. Wobei man leider sagen muss, dass die Behandlung nur bei Einzeltieren sinnvoll ist.</p>
<p>Die Impfung ist von daher vor allem als Bestandsimpfung zu empfehlen.</p>
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		<title>NRW erwägt Kastrationspflicht</title>
		<link>http://andreasbuecken.de/aktuelles/kastrationspflicht-fur-hauskatzen/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 11:15:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Düsseldorf. Eine Kastrationspflicht als letztes Mittel gegen die ungebremste  Vermehrung streunender Katzen wird jetzt auch in Nordrhein-Westfalen  erwogen. 
Die Situation in  den Tierheimen des Landes sei dramatisch, heißt es in einer Antwort des  nordrhein- westfälischen Naturschutzministeriums auf eine Anfrage der  SPD- Landtagsfraktion. Manche seien schon gezwungen, einen Aufnahmestopp  für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="inhalt_font_dyn1"><strong>Düsseldorf.</strong> Eine Kastrationspflicht als letztes Mittel gegen die ungebremste  Vermehrung streunender Katzen wird jetzt auch in Nordrhein-Westfalen  erwogen. </span></p>
<p><span id="inhalt_font_dyn2">Die Situation in  den Tierheimen des Landes sei dramatisch, heißt es in einer Antwort des  nordrhein- westfälischen Naturschutzministeriums auf eine Anfrage der  SPD- Landtagsfraktion. Manche seien schon gezwungen, einen Aufnahmestopp  für Katzen zu verhängen.</p>
<p>Auch Tierschutzverbände fordern mit Blick auf die schlechten  Lebensumstände der Streuner eine Kastrationspflicht. Einige Kommunen,  wie etwa Paderborn, hätten eine solche Pflicht bereits für freilaufende  Katzen eingeführt, berichtete das Ministerium. Allerdings sei die  rechtliche Basis diffus und das Problem im Grunde nur durch ein  einheitliches landes- oder bundesweites Vorgehen zu lösen.</p>
<p>«Eine Möglichkeit könnte die Aufnahme einer Kastrationspflicht von  Katzen in das Tierschutzgesetz sein», schlug das Ministerium vor. Als  ersten Schritt will die Landesregierung Tierschutzverbände in diesem  Jahr finanziell bei ihren Bemühungen für eine höhere Kastrationsquote  unterstützen.</p>
<p>Ein Vorbild könnte der nationale Aktionsplan in Belgien sein. Dort  sollen bis 2016 sämtliche Kater und Katzen kastriert beziehungsweise  sterilisiert werden. Zunächst die Tiere, die sich in Tierheimen  befinden, in der letzten Phase auch Katzen in Privathaushalten.</p>
<p>Auch hier gebe das Ordnungsrecht den Kommunen Handlungsmöglichkeiten,  heißt es in der Antwort der Regierung. «Eine ordnungsbehördliche  Verordnung kann Eigentümer von Katzen allerdings nur dann verpflichten,  ihre Tiere zu kastrieren und zu kennzeichnen, wenn die in dem  Zuständigkeitsbereich der Behörde lebenden Katzen eine abstrakte Gefahr  für Leib oder Leben von Menschen oder ein anderes vergleichbares  Rechtsgut darstellen.» Diese Voraussetzung müsse allerdings «unter  Abwägung der Rechtsstellung des Eigentümers» sorgfältig geprüft werden.</p>
<p>Bundesweit leben rund zwei Millionen wildernde Katzen auf den Straßen  und nach Schätzungen des Tierschutzbundes rund 8,2 Millionen in privaten  Haushalten. Genaue Zahlen für NRW sind nicht bekannt. Mit einer  Kastration der Mini-Tiger soll auch die Verbreitung von Krankheiten  unter Katzen eingedämmt und die Belästigung von Menschen, etwa durch  Streuner auf Spielplätzen, verringert werden. </span></p>
<p><span id="inhalt_font_dyn1"><strong></strong></span></p>
<p><span id="inhalt_font_dyn1"><strong></strong></span></p>
<p>(Auszüge aus einem Artikel der Aachener Zeitung, Nummer 19. Januar 2011)</p>
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		<title>Schweinegrippe</title>
		<link>http://andreasbuecken.de/aktuelles/schweinegrippe/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 09:43:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Schweineinfluenza
Die Schweinegrippe, eine akut verlaufende Infektion der Atemwege und verursacht durch den H1N1 Virus, ist derzeit in aller Munde. Beginnend in  Nordamerika (Mexiko, USA) und Südamerika hat sich die Seuche innerhalb von wenigen Monaten ausgebreitet und ist nach Europa übergeschwappt. Auch in Deutschland steigt die Zahl der Infizierten. Die Übertragung findet zwischen den Menschen über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schweineinfluenza</p>
<p>Die Schweinegrippe, eine akut verlaufende Infektion der Atemwege und verursacht durch den H1N1 Virus, ist derzeit in aller Munde. Beginnend in  Nordamerika (Mexiko, USA) und Südamerika hat sich die Seuche innerhalb von wenigen Monaten ausgebreitet und ist nach Europa übergeschwappt. <span id="more-196"></span>Auch in Deutschland steigt die Zahl der Infizierten. Die Übertragung findet zwischen den Menschen über Tröpfcheninfektion statt. Häufig werden wir gefragt, ob sich auch Haustiere (v.a. Hunde und Katzen) mit dem Virus infizieren können.</p>
<p>Das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (<a href="http://www.fli.bund.de/">www.fli.bund.de</a>) weist darauf hin, dass „bei keiner in der Vergangenheit bei Hunden und Katzen durchgeführten Untersuchung  Antikörper gegen Influenzaviren des Subtyps H1 gefunden wurden. Zum momentanen Zeitpunkt gibt es ebenfalls keinerlei Hinweise darauf, dass Hunde oder Katzen empfänglich für das neue Influenzavirus sind.“<br />
Zum jetzigen Zeitpunkt deutet also nichts darauf hin, dass sich unsere Haustiere mit dem Virus anstecken können. Auch bezüglich der Übertragung über Tierfutter (Schweinefleisch) kann Entwarnung gegeben werden.</p>
<p>Trotzdem sollte die aktuelle Nachrichtenlage genau beobachtet werden und bei Mutationen des Virus (Antigenshift) über eine Neueinschätzung der Gefahrenlage entschieden werden.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kastration</title>
		<link>http://andreasbuecken.de/aktuelles/kastration/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 15:56:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Hundebesitzer sind unsicher, ob sie ihr Tier – sei es Rüde oder Hündin – kastrieren lassen sollen. Eines vorneweg: diese Frage kann nicht pauschal beantwortet werden.
Der Artikel soll Ihnen bei der Herangehensweise an diese Thematik helfen und versucht Vor –und Nachteile von Kastrationen darzustellen.
Rüdenbesitzer berichten häufig von gesteigertem Sexualtrieb, häufigem Markieren, gelbem Ausfluss aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Hundebesitzer sind unsicher, ob sie ihr Tier – sei es Rüde oder Hündin – kastrieren lassen sollen. Eines vorneweg: diese Frage kann nicht pauschal beantwortet werden.</p>
<p>Der Artikel soll Ihnen bei der Herangehensweise an diese Thematik helfen und versucht Vor –und Nachteile von Kastrationen darzustellen.<span id="more-194"></span></p>
<p><strong>Rüden</strong>besitzer berichten häufig von gesteigertem Sexualtrieb, häufigem Markieren, gelbem Ausfluss aus dem Penis, vermehrter Aggressivität und nachlassendem Gehorsam. All diese Verhaltensweisen können natürlich rüdentypisch sein, müssen aber nicht zwangsläufig durch eine Kastration besser werden. Denn nicht jedes Verhalten ist mit einem erhöhten Testosteronwert im Blut zu erklären. So ist eine gewisse Form der Aggressivität häufig bedingt durch ängstliches Verhalten. Hier muss die Kastration nicht zum gewünschten Erfolg führen. Auch die Aggression gegenüber dem Menschen wird durch eine Kastration wenig beeinflusst.</p>
<p>Demgegenüber ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der Penisausfluss und die Hypersexualität mit der Kastration nachlassen.</p>
<p>Eine gute Alternative zur Kastration ist seit ein paar Jahren der sogenannte Chip. Dieser wird wie der Kennzeichnungschip unter die Haut implantiert. Der Wirkstoff ist Deslorelin und bewirkt, dass die Testosteronkonzentration im Blut stark abfällt. Der Nachteil dieser Methode ist der relativ hohe Preis und die kurze Wirkdauer von nur einem halben Jahr. Interessant ist er jedoch für Rüdenbesitzer, die noch nicht sicher sind, ob eine Kastration sinnvoll ist.</p>
<p>Bei der <strong>Hündin</strong> sieht das anders aus. Durch eine Kastration erreicht man, dass die Hündin nicht mehr läufig wird, sich keine Gebärmutterentzündung (Pyometra) mehr entwickeln kann und dass das Risiko für sogenannte Mamatumore signifikant sinkt (wenn das Tier spätestens vor der zweiten Läufigkeit kastriert wird).</p>
<p>Dennoch gibt es auch Nachteile einer Kastration, die wir nicht unerwähnt lassen wollen.</p>
<p>So kann es bei langhaarigen Hündinnen (Münsterländer, Langhaardackel, Setter) zur Ausbildung von stumpfem Fell kommen. Für die Gesundheit hat es keine Bedeutung – stört aber den einen oder anderen Besitzer.</p>
<p>Zusätzlich  kann es bei kastrierten Hündinnen zur sogenannten Inkontinenz kommen (Unvermögen, den Harn zu halten). Das Risiko ist bei schweren Tieren größer als bei kleinen, wobei das Risiko nach neuesten Erkenntnissen abgenommen hat. Heute geht man davon aus, dass eine Frühkastration das Inkontinenzrisiko signifikant senkt.</p>
<p>Es ist aber wichtig an dieser Stelle zu erwähnen, dass die Nachteile einer Kastration „Kannfaktoren“ sind und nicht zwangsläufig entstehen müssen.</p>
<p>Eine Alternative ist die Antiläufigkeitsspritze, die alle 5 Monate gegeben werden muss. Bei längerer Anwendung kann es aber auch hier zur Gebärmutterentzündung und zu Gesäugetumoren kommen.</p>
<p>Natürlich sind wir jederzeit bereit, Sie in dieser Frage zu beraten.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Impfschutz drastisch gesunken</title>
		<link>http://andreasbuecken.de/aktuelles/reiseuntersuching/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Jul 2009 10:48:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://andreasbuecken.de/?p=70</guid>
		<description><![CDATA[Nur die Hälfte aller Hunde verfügt über ausreichenden Schutz gegen die gefährlichen Infekionskrankheiten wie Tollwut, Staupe, Leptospirose, Parvovirose und ansteckende Leberentzündung.
Katzen sind sogar nur zu 30 % gegen Tollwut, Katzenschnupfen und Panleukopenie geimpft. Ein Durchimpfungsgrad von mehr als 70 % in einer Tierpopulation ist nötig, um Epidemien verhindern zu können.
Quelle: bpt e.V.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur die Hälfte aller Hunde verfügt über ausreichenden Schutz gegen die gefährlichen Infekionskrankheiten wie Tollwut, Staupe, Leptospirose, Parvovirose und ansteckende Leberentzündung.</p>
<p>Katzen sind sogar nur zu 30 % gegen Tollwut, Katzenschnupfen und Panleukopenie geimpft. Ein Durchimpfungsgrad von mehr als 70 % in einer Tierpopulation ist nötig, um Epidemien verhindern zu können.</p>
<p>Quelle: bpt e.V.</p>
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		</item>
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		<title>Zahnstein bei Tieren</title>
		<link>http://andreasbuecken.de/aktuelles/bitte-kommen-sie-in-den-neuen-raumen-vorbei/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Jun 2009 16:26:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://andreasbuecken.de/?p=42</guid>
		<description><![CDATA[Dem Thema Zahngesundheit bei Hund und Katze ist über sehr lange Zeit keine Bedeutung beigemessen worden. Man hat in den letzten Jahren aber erkannt, welche Gefahren von übermäßiger Zahnsteinbildung ausgehen können. Ernsthafte Herz- oder Nierenleiden sind nicht selten die Folge schlechter Zahngesundheit. Zudem leiden die Tiere unter Schmerzen!
Entstehung des Zahnsteins:
Die Nahrung der Tiere enthält reichlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dem Thema Zahngesundheit bei Hund und Katze ist über sehr lange Zeit keine Bedeutung beigemessen worden. Man hat in den letzten Jahren aber erkannt, welche Gefahren von übermäßiger Zahnsteinbildung ausgehen können. Ernsthafte Herz- oder Nierenleiden sind nicht selten die Folge schlechter Zahngesundheit. Zudem leiden die Tiere unter Schmerzen!<span id="more-42"></span></p>
<p><strong>Entstehung des Zahnsteins:</strong></p>
<p>Die Nahrung der Tiere enthält reichlich Mineralien, Proteine und andere Bestandteile. Zusammen mit den Mineralien aus dem Speichel und einer natürlich im Mundschleimhautbereich vorkommenden Bakterienflora entsteht zu Beginn ein Zahnbelag- Plaque genannt. Werden die Zähne nicht täglich sorgfältig gereinigt lagern sich weitere Minerale und andere Substanzen ein, so dass Zahnstein entsteht. Dieser Prozess findet vornehmlich an der Außenseite der Zähne statt. An der Innenseite reinigt die Zunge und der normale Speichelfluss bis zu einem gewissen Grad die Zähne, so dass hier die Zahnsteinbildung oftmals nicht so ausgeprägt erscheint. Schließlich kommt es durch die Beläge zu Druck auf das Zahnfleisch, was zu Zahnfleischentzündung und Parodontose führen kann. Parodontose bedeutet, dass der gesamte Zahnhalteapparat in den Krankheitsprozess einbezogen wird. Bakterienkönnen sich in diesem Klima besser vermehren und verschlimmern die entzündlichen Erscheinungen. Dadurch wird die normalerweise vorhandene Barriere der Mundschleimhaut geschwächt und Krankheitserreger können leichter über die Blutbahn in den Körper eindringen. So kann es zu schwerwiegenden Erkrankungen des Herzens, der Niere oder anderer Organe kommen.</p>
<p><strong>Was können Sie tun?</strong></p>
<p>Fangen Sie als Welpenbesitzer an, Ihr Tier an die Untersuchung der Maulhöhle zu gewöhnen. So lernt es von Anfang an zu akzeptieren, wenn Sie sich die Zähne und die Mundschleimhaut anschauen. Ganz nebenbei wird Ihnen das in Zukunft andere Dinge wie zum Beispiel die Eingabe von Medikamenten erleichtern.</p>
<p>Optimal ist es, dem Tier durch tägliches Zähneputzen eine gute Zahnpflege zukommen zu lassen. Ist das nicht möglich oder -gewollt können Sie mit regelmäßigen Kontrollen die Entwicklung von Zahnstein und evtl. Entzündungsprozessen rechtzeitig erkennen.</p>
<p><strong>Was kann der/die Tierarzt/in  tun?</strong></p>
<p>Liegen deutliche Veränderungen vor, muss eine Zahnsanierung geplant werden. Dafür ist in der Regel eine Narkose nötig. Die Zähne werden dann per Ultraschall gründlich gereinigt und von Belägen befreit. Ist es bereits zur Taschenbildung im Zahnfleisch gekommen, müssen diese beseitigt werden. Die gereinigten Zähne lassen sich dann wiederum auf weitere Schädigungen untersuchen, so dass gegebenenfalls Zähne saniert oder entfernt werden können.</p>
<p>Am Schluss werden die Zähne mit einer speziellen Paste poliert, damit der Schmelz wieder geglättet ist und die Zähne besser gegen die Neubildung von Belägen geschützt sind.</p>
<p><strong>Zahnschmerzen bei Tieren?</strong></p>
<p>Man weiß mittlerweile, dass Tiere Schmerzen genauso empfinden können wie wir und dass es das Phänomen Zahnschmerzen auch bei Tieren gibt! Und wer schon einmal Zahnschmerzen hatte weiß, wie sehr man darunter leidet.</p>
<p>Wie erkennt man Zahnschmerzen beim eigenen Tier? Zum Teil daran, dass die Belägeauf den Zähnen sich auf einer Seite stärker ausbilden als auf der anderen- als Zeichen dafür, dass diese Seite beim Kauen geschont wird.</p>
<p>Zum anderen erkennen Sie ein Tier mit Schmerzen auch an seiner Wesensveränderung. Man bekommt von Besitzern nach einer Zahnsanierungen immer wieder die Rückmeldung, dass die Tiere im Anschluss viel munterer sind als vorher. Wenn Sie reduzierte Aktivität bei Ihrem Tier feststellen kann dies auf Schmerzen- eben auch im Zahnbereich hinweisen.</p>
<p>Es lohnt sich also, sein Tier aus dieser Sicht genauer zu beobachten- und ihm zu helfen, wenn es notwendig ist.</p>
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		<item>
		<title>Reisekrankheiten</title>
		<link>http://andreasbuecken.de/aktuelles/impfung-selber-machen/</link>
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		<pubDate>Sat, 27 Jun 2009 06:43:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://andreasbuecken.de/?p=23</guid>
		<description><![CDATA[Blut saugende Parasiten, wie Zecken und Mücken, kommen in südlichen Ländern häufiger vor als in Deutschland. Dennoch werden mittlerweile auch bundesweit immer mehr autochtone (heimische) Fälle registriert, sodass auch hierzulande die Gefahr zunimmt, sich anzustecken. Die durch sie übertragenen Erreger können akute, chronische, manchmal sogar tödlich verlaufende Krankheiten auslösen (s. www.parasitosen.com  &#8211; Seite im Aufbau, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Blut saugende Parasiten, wie Zecken und Mücken, kommen in südlichen Ländern häufiger vor als in Deutschland. Dennoch werden mittlerweile auch bundesweit immer mehr autochtone (heimische) Fälle registriert, sodass auch hierzulande die Gefahr zunimmt, sich anzustecken. Die durch sie übertragenen Erreger können akute, chronische, manchmal sogar tödlich verlaufende Krankheiten auslösen (s. www.parasitosen.com  &#8211; Seite im Aufbau, sie ist aber sehr gut und informativ).<br />
<span id="more-23"></span><br />
Bei Reisen in südliche Länder ist es deshalb unbedingt erforderlich, den Hund vor diesen gefährlichen, Blut saugenden Parasiten zu schützen. Das gilt für alle Mittelmeerländer, Nordafrika und viele osteuropäische Staaten. Der Grund: Zecken und Mücken sind dort viel stärker mit gefährlichen Erregern, wie Viren, Bakterien oder Parasiten als in Deutschland belastet. Auf diese Gefahren weisen der Bundesverband Praktizierender Tierärzte e.V.und die Deutsche Gesellschaft für Kleintiermedizin (Fachgruppe der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft) vor der beginnenden Urlaubszeit ausdrücklich hin. Unbehandelt verlaufen die so genannten Reisekrankheiten häufig tödlich. Hierzu zählen insbesondere die Babesiose, Leishmaniose, Ehrlichiose, Dirofilariose und die Hepatozoonose. Die Erreger dieser Krankheiten werden alle durch Zecken oder Mücken übertragen. Zur Übertragung reicht oft bereits ein einziger Stich oder Saugakt.</p>
<p><strong>Präventiver Schutz verhindert Reisekrankheiten</strong></p>
<p>Will man seinen Hund während der Reisezeit nicht in andere Hände oder in eine Hundepension geben, dann muss er vor Reisebeginn unbedingt vor gefährlichen Blut saugenden Parasiten geschützt werden. Bereits in den südlichen Alpen, wie am Gardasee, existieren zahlreiche Hundekrankheiten, die es bisher in Deutschland nicht gibt, oder die bei uns nur in regional begrenzten Gebieten vorkommen.</p>
<p><strong>Abschreckende Wirkung bietet größte Sicherheit </strong></p>
<p>Zur wirksamen Verhinderung der Übertragung der Reisekrankheiten durch Zecken- und Mückenstiche empfehlen sich Medikamente mit einer Zweifachwirkung. Zum einen sollen sie eine starke abschreckende (<em>repellente</em>) Wirkung aufweisen, zum anderen über eine gute abtötende (<em>insektizide/akarizide</em>) Wirkung verfügen. Diese Medikamente werden als Spot-on-Produkte an einem oder mehreren Punkten auf die Haut des Hundes geträufelt oder in Halsbändern verwendet. Sie verteilen sich innerhalb weniger Stunden über den ganzen Hund und dringen dabei in die obere Hautschicht ein. Wie mit einem unsichtbaren Schutzschild wird der Hund dann gegen die Parasiten geschützt. Anfliegende Mücken werden hierdurch ebenso abgeschreckt, wie Zecken. In beiden Fällen wird der Stich in der Regel verhindert und damit auch die Übertragung des Erregers. Zecken im Fell des Hundes werden zur sofortigen Flucht veranlasst. Wie bei der Malariaprophylaxe beim Menschen sind bei Reisen in besonders gefährdete Gebiete zum Schutz vor Reisekrankheiten beim Hund weitere Maßnahmen erforderlich, z.B. während der Zeit der Reise eine Prophylaxe der Herzwurmkrankheit durch zusätzliche Medikamente.</p>
<p>Insektizide/akarizide Stoffe ohne abschreckende Wirkung sind zur Prävention der durch Blut saugende Mücken übertragenen Reisekrankheiten nicht geeignet. So werden die Erreger der Leishmaniose durch die Schmetterlingsmücken sofort mit dem Stich übertragen. Gleiches gilt für Stechmücken, die den Hund mit den Erregern der Herzwurmkrankheit infizieren. Bei Zecken, wie der braunen Hundezecke und der Auwaldzecke muss sichergestellt sein, dass Stoffe ohne abschreckende Wirkung die Zecken abtöten, bevor diese ihre Erreger auf den Hund übertragen haben. Mittel, wie z.B. ätherische Öle mit Lorbeer, Lavendel, Rosmarin und  Knoblauchpulver, müssen nach gegenwärtigem Kenntnisstand als unwirksam eingestuft werden und sind für eine Prophylaxe nicht geeignet.</p>
<p>Repellentien und Insektizide, die meist als Spot-on-Produkte oder in Halsbändern angeboten werden, sind fett-, aber nicht wasserlöslich. Gelegentliches Schwimmen, Baden oder Regen vermindern deshalb ihre Wirkung nicht. Durch Schuppung der Haut verlieren diese Stoffe erst nach mehreren Wochen ihre Wirkung und müssen dann erneut aufgetragen werden. Gefahren für den Hundehalter oder die Umwelt sind nicht bekannt.</p>
<p><strong>Importhunde </strong></p>
<p>Importhunde aus südlichen Ländern stellen eine  Gefahr dar, da ihre Durchseuchung mit den o.a. gefährlichen Erregern hoch sein kann. Vor ihrer Ankunft in Deutschland sollten sie unbedingt auf mögliche Erreger und Krankheiten untersucht werden. Da die Importhunde erst nach Monaten oder Jahren erkranken können, sollte auch bei gesunden Hunden durch eine Blutuntersuchung eine Infektion mit gefährlichen Erregern ausgeschlossen werden.</p>
<p>Quelle: bpt</p>
<p>Die <strong>Babesiose,</strong> eine Malaria ähnliche Infektionskrankheit, wird durch die Auwaldzecke (<em>Dermacentor reticulatus</em>) und durch die<em> </em>braune Hundezecke (<em>Rhipicephalus sanguineus</em>) übertragen. Die Zecke tritt gehäuft im Frühjahr auf. Ihr Lebensraum sind überwiegend die wärmeren Regionen (Süddeutschland, Österreich, Italien, Frankreich, Spanien, Balkanländer).</p>
<p>Babesien zerstören die roten Blutkörperchen des Hundes. Anämie und Gelbsucht sind die Folge. Unbehandelt kann der Hund letztendlich an Blutarmut sterben.</p>
<p>Die <strong>Ehrlichiose</strong> wird ebenfalls durch die braune Hundezecke übertragen. Auch für den Menschen ist  die Erkrankung von Bedeutung. Die Erreger sind Bakterien, die sich im Knochenmark vermehren. Sie führen zur Verminderung der Thrombozyten (Blutblättchen) und zu einer Blutungsneigung. Die klinischen Symptome sind vor allem Blutungen, Fieber, Appetitlosigkeit mit Gewichtsverlust, Schlappheit und Vergrößerung der Lymphknoten. Unbehandelt kann die Ehrlichiose auch tödlich verlaufen.</p>
<p>Im Gegensatz zur Babesiose und Ehrlichiose wird die <strong>Leishmaniose</strong> nicht durch Zecken, sondern durch Schmetterlingsmücken (<em>Phlebotomen)</em> übertragen, die auch häufig als Sandmücken bezeichnet werden. Die Leishmaniose schädigt beim Hund verschiedene Organe, wie Knochenmark, Nieren, Milz, Leber und Lymphknoten. Die Hunde magern ab, haben teilweise Haarverlust und schwere Hautveränderungen. Die Krankheit verläuft chronisch, unbehandelt sogar tödlich. Sie ist, wenn sie einmal ausgebrochen ist, nicht heilbar &#8211; aber behandelbar!</p>
<p>Die <strong>Dirofilariose</strong>, die Herzwurmkrankheit, wird durch Stechmücken (<em>Culiziden)</em> übertragen. Die Herzwürmer können bis zu 20 cm lang werden und parasitieren meist in den Lungenarterien und dem rechten Herzen. Unbehandelt und je nach Befallsgrad kann auch diese Krankheit beim Hund tödlich verlaufen.</p>
<p>Die fünfte Reisekrankheit, die <strong>Hepatozoonose</strong>, ist eine Parasitose, die ebenfalls durch die braune Hundezecke übertragen wird. Die Übertragung erfolgt nicht durch Stich, sondern nur dann, wenn der Hund die infizierte Zecke von seinem Fell abbeißt, frisst und verdaut. Die typischen Erscheinungsbilder dieser Krankheit sind starke Abmagerung, Fieber und starke Schmerzen in der Muskulatur und den Knochen. Sie ist ebenfalls sehr schwer zu therapieren, tritt aber im Vergleich zu den anderen Krankheiten nur relativ selten auf.</p>
<p>Der Überträger der <strong>Borreliose</strong> ist der „Holzbock“, eine weit verbreitete Zeckenart. Borrelien sind winzige Bakterien (Borrelia burgdorferi). Die Zecke injiziert die Erreger beim Saugakt in das Tier. Dies geschieht aber erst nach mehreren Stunden. Je länger die Zecke auf der Haut des Tieres verbleibt und gleichzeitig säugt, umso höher ist das Infektionsrisiko. Die Krankheit bricht erst mehrere Wochen nach dem Befall aus. Zunächst zeigen sich wenig markante Symptome wie Mattigkeit, intermittierende Lahmheit, Fieber und Appetitlosigkeit. In schlimmen Fällen kommt es zu Schädigungen des Nervensystems, des Herzens, der Leber und der Nieren.</p>
<p>Eine Behandlung ist möglich aber oft langwierig.</p>
<p>Weitere Informationen unter <em>rki.de</em> oder <em>merial.de</em><strong></strong></p>
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