Aktuelles

Bitte nehmen Sie sich ein wenig Zeit um alles zu lesen.

BARFEN – eine artgerechte Ernährung ?

Verfasst am: Freitag, 3. Dezember 2010

Barfen – eine ausgewogene und artgerechte Ernährung

Immer mehr Hundebesitzer machen sich um die Ernährung ihrer Tiere Gedanken, da sie ihr Liebling vor allem artgerecht aber auch bedarfsgerecht ernähren wollen. Zu diesem Zweck wurde das Ernährungskonzept „BARF“ entwickelt. Weiterlesen »

Infektionskrankheiten beim Kaninchen: Myxomatose, RHD, Kaninchenschnupfen

Verfasst am: Freitag, 17. September 2010

Vor allem bei den Kindern erfreut sich die Kaninchenhaltung in den letzten Jahren zunehmender Beliebtheit. Gleichzeitig steigt damit die Gefahr infektiöser Kaninchenkrankheiten – auch in Privatbeständen.

Im Folgenden werden die Infektionen näher beleuchtet und Informationen zur Prävention gegeben. Weiterlesen »

NRW erwägt Kastrationspflicht

Verfasst am: Sonntag, 21. Februar 2010

Düsseldorf. Eine Kastrationspflicht als letztes Mittel gegen die ungebremste Vermehrung streunender Katzen wird jetzt auch in Nordrhein-Westfalen erwogen.

Die Situation in den Tierheimen des Landes sei dramatisch, heißt es in einer Antwort des nordrhein- westfälischen Naturschutzministeriums auf eine Anfrage der SPD- Landtagsfraktion. Manche seien schon gezwungen, einen Aufnahmestopp für Katzen zu verhängen.

Auch Tierschutzverbände fordern mit Blick auf die schlechten Lebensumstände der Streuner eine Kastrationspflicht. Einige Kommunen, wie etwa Paderborn, hätten eine solche Pflicht bereits für freilaufende Katzen eingeführt, berichtete das Ministerium. Allerdings sei die rechtliche Basis diffus und das Problem im Grunde nur durch ein einheitliches landes- oder bundesweites Vorgehen zu lösen.

«Eine Möglichkeit könnte die Aufnahme einer Kastrationspflicht von Katzen in das Tierschutzgesetz sein», schlug das Ministerium vor. Als ersten Schritt will die Landesregierung Tierschutzverbände in diesem Jahr finanziell bei ihren Bemühungen für eine höhere Kastrationsquote unterstützen.

Ein Vorbild könnte der nationale Aktionsplan in Belgien sein. Dort sollen bis 2016 sämtliche Kater und Katzen kastriert beziehungsweise sterilisiert werden. Zunächst die Tiere, die sich in Tierheimen befinden, in der letzten Phase auch Katzen in Privathaushalten.

Auch hier gebe das Ordnungsrecht den Kommunen Handlungsmöglichkeiten, heißt es in der Antwort der Regierung. «Eine ordnungsbehördliche Verordnung kann Eigentümer von Katzen allerdings nur dann verpflichten, ihre Tiere zu kastrieren und zu kennzeichnen, wenn die in dem Zuständigkeitsbereich der Behörde lebenden Katzen eine abstrakte Gefahr für Leib oder Leben von Menschen oder ein anderes vergleichbares Rechtsgut darstellen.» Diese Voraussetzung müsse allerdings «unter Abwägung der Rechtsstellung des Eigentümers» sorgfältig geprüft werden.

Bundesweit leben rund zwei Millionen wildernde Katzen auf den Straßen und nach Schätzungen des Tierschutzbundes rund 8,2 Millionen in privaten Haushalten. Genaue Zahlen für NRW sind nicht bekannt. Mit einer Kastration der Mini-Tiger soll auch die Verbreitung von Krankheiten unter Katzen eingedämmt und die Belästigung von Menschen, etwa durch Streuner auf Spielplätzen, verringert werden.

(Auszüge aus einem Artikel der Aachener Zeitung, Nummer 19. Januar 2011)